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Menschenbild & Krankheitsverständnis

Im Vordergrund meiner Arbeit steht ein ganzheitliches Verständnis vom Menschen, der erkrankt ist.

Mir ist es wesentlich, Sie als Patienten mit der best möglichen Qualität, ausreichender Zeit und neuestem umfassendsten medizinischen Wissen zu betreuen.

Ich folge damit der Tradition von Viktor von Weizsäcker und seiner herausragenden Schüler, den Neurologen Professoren Otto Hallen und Professor Dieter Janz, die beide Mentoren in meinem beruflichen Werdegang waren (siehe Brief von Dieter Janz 2002 an mich nach Annahme der Leitungsaufgabe am Epilepsie-Zentrum Bethel) und die Heidelberger Schule wesentlich mitgeprägt haben. Sie lehrten mich sorgfältig zuzuhören und dem Patienten soviel Raum wie möglich zu geben, um relevante Details der Lebensgeschichte und die individuelle Bedeutung des Erkranktseins zu erfassen. Dieses gemeinsame Vorgehen  trägt zum Gelingen der Diagnose bei und fördert den Behandlungserfolg.

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Es ist eine erstaunliche, aber nicht zu leugnende Tatsache, daß die gegenwärtige Medizin eine eigene Lehre vom kranken Menschen nicht besitzt. Sie lehrt Erscheinungen des Krankseins, Unterscheidung von Ursachen, Folgen, Heilmitteln der Krankheiten, aber sie lehrt nicht den kranken Menschen."

                                                                                                 Viktor von Weizsäcker: Der Arzt und der Kranke (1926)

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